|
Die Besiedelung von Unterfladnitz geht weit in vorgeschichtliche Zeit zurück.
Zeugen dafür sind eine Hammeraxt aus der Jungsteinzeit (3. Jahrtausend vor Christus)
und eine Dreifußschale. Aus jüngerer Zeit wurden bei Grabungsarbeiten römerzeitliche Tongefäße,
Grabbeigaben und Bronzemünzen.
Der Ort Arndorf ist als Arberdorf nach dem Personennamen Aribo überliefert
. Der etwas später angelegte Ort im Norden wurde Niwendorf (Neudorf) genannt.
Wahrscheinlich von einem Dietmar gegründet wurde Dietmarsdorf (1265), das heutige Dietmannsdorf.
Wollsdorf hieß ursprünglich Wolfsdorf nach dem Gründer Wulfing von Pichl.
Kühwiesen, das während der Pestzeit komplett ausgestorben war, wurde 1406 erstmals als Chuebisen genannt.
Dieser Name weist auf einen Viehweideplatz hin. Unterfladnitz wird 1265 als Fletnytz genannt.
Die Gemeinde Unterfladnitz selbst setzt sich aus mehreren Gemeinden zusammen.
Im Jahr 1968 wurden die Gemeinde Kühwiesen und Unterfladnitz zur Gemeinde Unterfladnitz vereinigt.
Kühwiesen entging so der zwangsweisen Vereinigung mit der Marktgemeinde St. Ruprecht/Raab.
Die Gemeinde Kühwiesen war eine Vereinigung der Gemeinden Wollsdorf und Kühwiesen aus dem Jahr 1951.
Im selben Jahr wurden auch die Gemeinden Unterfladnitz, Arndorf und Neudorf zur Gemeinde Unterfladnitz vereinigt.
(Quelle:Robert F. Hausmann: "Erlebnis Energieregion", Verlag Styria, 2001, ISBN 3-222-12852-9)

|